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ARC 2020 Blog von Bord - 1

So muss es vor 10-15 Jahren gewesen sein.
57 Schiffe in der ARC. Man kennt sich und alles ist familiär. Und doch ist heute alles anders. Auf Grund Corona sind nur Gruppen bis zu 10 Leuten erlaubt, und wir müssen Masken tragen. Außerdem sind wir auf unseren Steg begrenzt und könne die anderen Segler nicht besuchen. Die Seminare werden online über Zoom abgehalten.
Trotzdem sind alle guter Laune, man sieht nur lachende Gesichter am Steg. Auch die deutsche Flotte ist mit 3 Schiffen eher klein, neben der „Montana“ sind das „Peter von Seestermühe“ und „Yuma“. Dazu kommt noch die „Albatros“ von Manfred unter US-Flagge. Die Wetterdaten versprechen einen guten Start und Passatwind von Anfang an. Leider ist der Wind am Starttag dann doch eher leicht und aus Südost, also von vorne. Wir schlagen uns super und sind nach ca. 10 Minuten an 3. Stelle in unserer Startgruppe. Doch dann wird es den meisten zu viel, sie starten den Motor und ziehen alle an uns vorbei, um den Wind hinter Gran Canaria zu finden. Wir machen es leider zu spät und müssen nun hinterher. Die alten Hasen ziehen gleich nach der Gran Canaria Richtung Westen mit Zielkurs St. Lucia. Wir wollen erstmal etwas südlicher fahren, was sich aber als unnötig herausstellt. Wir hätten nicht gedacht, dass man wirklich einen Direktkurs fahren kann. Die Winde in den folgenden Tagen sind gut aber erfordern einige Segelwechsel, auch nachts. Am 5. Tag sind die ersten 800 Meilen geschafft.

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